Für die einzelnen Rauhnächte gibt es bestimmte Impulse.

Die Rauhnächte

Fast alle kennen den Ausdruck „Zwischen den Jahren“.
Er bezeichnet die Tage zwischen Heiligabend bis zum 6. Januar des neuen Jahres. Es ist eine besondere Zeit, mit ihrem ganz eigenen Zauber. Die Uhren ticken an diesen Tagen anderes als sonst.

Vorweg einige Erklärungen zu dem Wort Rauhnächte. Es hat seinen Ursprung in dem Wort „Räuchern“. In früheren Zeiten wurden traditionell die Ställe und Häuser in der Winterzeit mit bestimmten Kräutern und Harzen ausgeräuchert, um Unheil fernzuhalten.
Die andere Bedeutung des Begriffs Rauhnächte, entstammt der winterlichen Jahreszeit, da es wahrlich raue Nächte sind.
Die Weihnachtsgeschichte von Charles Dickens und das Märchen von Frau Holle, sind traditionelle Geschichten über die Mystik der Rauhnächte.
Die Wintersonnenwende, die Nacht vom 21. /22. Dezember läutet die besondere Zeit der Rauhnächte ein.

Doch was hat es mit den Rauhnächten auf sich? Warum ranken sich um diese Anderszeit seit Generationen so viele Geschichten und Bräuche?
Die Rauhnächte markieren eine Lücke im normalen Verlauf des Kalenders. Sie entstand, als man sich, anstatt des Mondkalenders, dessen Jahr 354 Tage dauerte, an der Sonne zu orientieren begann. Das Sonnenjahr hat 365 Tage. Es ist eine Differenz von 11 Tagen und 12 Nächten.
Um diese beiden Kalender auszugleichen, hängte man damals die fehlenden Tage und Nächte als besondere Tage, die im wahrsten Sinne des Wortes außerhalb der Zeit waren, an den Mondkalender an.

Die Sonne steht in den meisten Kulturen für Aktivität und Leistung, der Mond für Ruhe und Einkehr. In diesen Tagen, sind wir auf der energetischen Ebene mit beiden Qualitäten verbunden. Auf der einen Seite kann man sie nutzen, um unerledigtes abzuschließen, und um sich dann mit den Visionen und deren Umsetzung in neuen Jahr zu beschäftigen. Aber auch, um inne zuhalten, sich selbst wieder wahrzunehmen und in sein Herz zu gehen.

Jeder Tag repräsentiert einen Monat im kommenden Jahr. Ich nutze die Zeit, um mich täglich jeweils auf die Energie eines Monats der nächsten 12 Monate einzuschwingen.

Die wichtigsten Daten der Rauhnächte:
21. /22. Dezember: Thomasnacht, die Wintersonnenwende, die längste Nacht des Jahres.
24./25. Dezember: Heiliger Abend – Christnacht
31. Dezember/ 1. Januar: Silvesternacht
6./ 7. Januar: Epiphaniasnacht, Erscheinung des Herrn

Für die einzelnen Rauhnächte gibt es bestimmte Impulse, über die ich in den nächsten Tagen schreibe.

Herzlichst
Daniela Geipel

Quelle: „vom Zauber der Rauhnächte“
Vera Griebert Schröder
Franziska Muri

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